Neuigkeiten 

14.5.2013

Buchpräsentation am 23.6.2013, 11 Uhr:

„Lichterloh“ Das Wiener Schauspielhaus unter Hans Gratzer von 1978-2001

von Petra Paterno

Mit: Erich Schleyer, Ulrich Gehmacher, Petra Paterno
Moderation: Christina Kaindl-Hönig, Begrüßung: Angela Heide

Eintritt frei!

Lichterloh ist die erste umfassende Studie über den Theatermann Hans Gratzer und dessen Lebenswerk - das Wiener Schauspielhaus. Gratzer hat die Bühne in der Porzellangasse 1978 gegründet und mit einer Unterbrechung von vier Jahren bis 2001 geführt. Er verstand es, Talente aufzuspüren, Menschen zu motivieren und zu fördern. Regisseure wie Michael Haneke, Michael Schottenberg und Stefan Bachmann inszenierten an Hans Gratzers Schauspielhaus frühe Arbeiten. Schauspieler wie Erich Schleyer und Markus Hering, Schauspielerinnen wie Vera Borek, Beatrice Frey und Erni Mangold spielten unter der Regie Hans Gratzers. Für relevante politische und soziale Themen, für progressive Autorinnen und Autoren hatte Hans Gratzer ein geradezu untrügliches Gespür. Die Geschichte des Schauspielhaus, seines Schauspielhaus, bildet daher in exemplarischer Weise die Brüche in der Bühnenästhetik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab - Lichterloh wirft einen Blick auf 30 Jahre Wiener Theatergeschichte.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

8.5.2013

Alles muss raus! von 19.-23. Juni 2013

 

Auch dieses Jahr verabschieden sich brut, DSCHUNGEL WIEN und Schauspielhaus mit dem Showcase Alles muss raus! in die Sommerpause und präsentieren von 19. bis 23. Juni 2013 einige der besten Produktionen der vergangenen Spielzeit zum einmaligen Sonderpreis von 4,99 Euro.

Beim diesjährigen Alles muss raus! Festival bieten 23 herausragende Produktionen einen Rückblick über die durchaus unterschiedlichen gegenwärtigen Positionen der Wiener Theater- und Performanceszene.

 

Mehr dazu erfahren Sie in der Pressemitteilung, den Programmfolder können Sie hier herunterladen.

 

24.4.2013
Erste OHRSPIELE im Schauspielhaus Wien
Aufruf im Rahmen der Reihe HÖRSPIELHAUS führte zu über 70 Hörspiel-Einsendungen / Präsentation der 17 ausgewählten Stücke am 13. Mai 2013

"Schickt uns eure Eigenproduktionen für die 1. OHRSPIELE! Es gibt keine inhaltliche oder stilistische Einschränkung - vom Dialoghörspiel bis zur Audioart: Alles ist möglich!", lautete der Aufruf an Hörspielschaffende von Initiator Andreas Jungwirth, der seit Jänner 2012 die Reihe HÖRSPIELHAUS im Nachbarhaus des Schauspielhauses Wien veranstaltet. Über 70 frei produzierte Hörstücke wurden eingesandt, 17 Beiträge für die Präsentation am 13. Mai 2013 um 20:00 Uhr im Schauspielhaus Wien ausgewählt. Und diese sind tatsächlich ganz unterschiedlich ausgefallen: Die längste Arbeit dauert neun Minuten und 35 Sekunden, die kürzeste nur 42 Sekunden.
 
Die folgenden AutorInnen präsentieren ihre Werke:

Irene Diwiak: Marlas Welt
Stefan Fraunberger: Bladderwerk
Anna Haslehner: Jan und der Erzähler
Marie Johannsen: Kein Anschluss unter dieser Nummer
Nadine Kegele: Schlafen
Tino Klissenbauer / Christoph Michalke: Von der Krähe, die einen Vogel hat
Walter Kohl: Alles in Ordnung, ich blute nur
Barbi Markovic / Burkhard Stangl: Mars Eins
Hans-Jürgen Poetz: Atem
Teresa Präauer / Wolfram Leitner: Haare, Rosen, Brot
Kerstin Putz: Auf hohem Niveau bewegen sich die Schäden
Olaf Reitz: Atem / Der letzte Schrei
Caroline Schutti / Ralf Schutti: Was hörst du in der Nacht
Sarah Seekircher / Elisabeth Semrad: Igeltrauma
Johannes Tröndle: abonnentchen trash
Brigitte Winter: irgendwos wor do

Eintritt = 5,- Euro / 4,50 Euro für Club Ö1-AbonnentInnen

 

 

1.3.2013

Ein Stückchen Moskau in Wien: Die Moscow School of Modern Drama ist mit zwei Stücken von Jewgenij Grischkowez zu Gast: Am 12. und 13.3. zeigen wir "Die Stadt", am 15. und 16.3. "Das Haus" in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

 

Am 14.3. um 19:00 findet im russischen Kulturinstitut eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Iosif Raichelgausz und weiteren Gästen aus Moskau statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: office@schauspielhaus.at

 

 

4.12.2012

Das Schauspielhaus Wien trauert um Jeroen Willems, der das Publikum dort wie auf vielen anderen großen Bühnen begeisterte. Der Schauspieler und Sänger verstarb am 3. Dezember 2012 plötzlich und unerwartet in Amsterdam.

"Jeroen Willems war ein zauberhafter, verführerischer Spieler, der seine Zuschauer mit auf eine Seelenwanderung nahm. Ein großer Künstler", so Andreas Beck, Intendant des Schauspielhauses Wien.

Jeroen Willems, geboren 1962, studierte Schauspiel an der Theaterakademie Maastricht. Sein erstes Engagement führte ihn zur Theatergruppe Hollandia, wo er bis 2004 festes Ensemblemitglied blieb. 1997 spielte er in "Zwei Stimmen" (Regie: Johan Simons), das mit dem holländischen Theaterpreis ausgezeichnet wurde und 2001 und 2007 im Schauspielhaus Wien gastierte. 2004 erhielt Willems für die Hommage an den Chansonnier Jacques Brel "Brel, de zoete Oorlog" den niederländischen Theaterpreis Louis d'Or. Auch in der deutschsprachigen Theaterlandschaft war Jeroen Willems regelmäßiger Gast, unter anderem 2005 bei den Wiener Festwochen in "Schutz vor der Zukunft" in der Regie von Christoph Marthaler und 2007 bei den Salzburger Festspielen in "Quartett", inszeniert von Barbara Frey. Daneben war er auch in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen.

 

 

25.11.2012

Clemens Mädge gewinnt das mit 5.000 Euro dotierte Hans-Gratzer-Stipendium
Bastian Sistig erhält Publikumspreis in Höhe von 2.500 Euro


Gleich zwei Nachwuchsdramatiker durften sich am Abend des 25. November 2012 über eine Auszeichnung freuen: Im Rahmen von stück/für/stück vergab das Schauspielhaus Wien zum fünften Mal das Hans-Gratzer-Stipendium in der Höhe von 5.000 Euro. Der diesjährige Preisträger ist Clemens Mädge, der das Stipendium für sein Stück Geronnene Interessenslage erhält. Das Geld soll die Fertigstellung des Stücks ermöglichen, das in Folge am Schauspielhaus uraufgeführt werden soll. Das Stipendium ist somit nicht Ende, sondern Auftakt einer Arbeitsbeziehung. Erstmals wurde auch ein Publikumspreis vergeben: Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung ging an Bastian Sistig mit seinem Stück Was es bedeutet baden zu gehen / ist gar nicht so einfach zu sagen, wenn überall die Menschen ins Wasser laufen, um sich umzubringen.

Aus zahlreichen Bewerbungen wählte im Jänner 2012 die Jury zwei Autoren, nämlich Clemens Mädge (mit Geronnene Interessenslage), und Bastian Sistig (mit Was es bedeutet baden zu gehen / ist gar nicht so einfach zu sagen, wenn überall die Menschen ins Wasser laufen, um sich umzubringen) aus, und begleitete sie in ihrem Schreibprozess. Heute präsentierte das Schauspielhaus-Ensemble Auszüge aus den entstandenen Stücken. Im Anschluss daran vergab die Jury, verstärkt durch eine Ensemble- und eine Publikumsstimme, zum fünften Mal das Hans-Gratzer-Stipendium in der Höhe von 5.000 Euro, gestiftet von Literar-Mechana.

Mehr dazu erfahren Sie in der Pressemitteilung

 
 

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