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Heute

20:00 Schauspielhaus
Regie: Pedro Martins Beja
NUR NOCH 3 VORSTELLUNGEN !!!

Produktionen

Der Sohn. Der Wald. Blinde Großmütter - Literatur aus Montenegro

Lesung und Gespräch mit Andrej Nikolaidis und Vladimir Durišic
 
am 19. April 2016 / 19.00 Uhr
ZU GAST im Nachbarhaus
EINTRITT FREI
 
Andrej Nikolaidis‘ Buch „Der Sohn“ wurde mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet, die Gedichte von Vladimir Durišic finden in der Presse und Literaturszene am Balkan große Beachtung. Trotzdem sind die beiden Stimmen aus Montenegro nur wenigen im deutschsprachigen Raum bekannt.
Nach einer kurzen Lesung spricht Klaus Nüchtern mit den beiden über die Herausforderung von Autoren aus kleinen Ländern, in andere Sprachen übersetzt zu werden. Können Institutionen bzw. literarische Netzwerke wie KulturKontakt Austria und Traduki zu mehr Bekanntheit verhelfen? 
 
Moderation
Klaus Nüchtern, Literaturkritiker, Journalist
 
Lesung
Andrej Nikolaidis, Romancier, Kolumnist, politischer Berater
Vladimir Durišic, Lyriker, Essayist, Komponist
Steffen Link, Schauspieler
 
Die Übersetzungen des Romans „Der Sohn“ von Andrej Nikolaidis, Verlag Voland & Quist und der Gedichte von Vladimir Durišic, erschienen in der Literatur-Zeitschrift Lichtungen Band 144/XXXVI. Jg/2015, stammen von Margit Jugo und wurden von Traduki unterstützt.
 
Andrej Nikolaidis, geb. 1974, wuchs als Kind einer montenegrinisch-griechischen Familie in Sarajevo auf und lebt in Montenegro. Er ist Schriftsteller und Kolumnist. In den 1990er Jahren erlebte er den Bosnien-Krieg in seiner Heimat mit und engagiert sich heute als Anti-Kriegs- und Menschenrechts-Aktivist. Er veröffentlichte mehrere Romane und einen Kurzgeschichtenband. Für den Roman „Sin“ erhielt er 2011 den Literaturpreis der Europäischen Union.
 
Vladimir Durišic, geb. 1982 in Montenegro. Lyriker, Essayist und Komponist. Studierte Komposition und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik ín MontenegroSein erster Lyrikband wurde mit dem Preis Risto Ratkovic ausgezeichnet. Er komponiert Musik für Theater und Film, unterrichtet Musikgeschichte an der Hochschule für Musik und schreibt für viele nationale und regionale Zeitungen und Zeitschriften.
 
TRADUKI ist ein literarisches Netzwerk, an dem Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Rumänien, die Schweiz, Serbien und Slowenien beteiligt sind. Es hat als Übersetzungsförderungsprogramm begonnen und sich im Laufe der Jahre zu einem multilateralen, zivilgesellschaftlichen und regionalpolitischen Programm in und für Südosteuropa entwickelt.
 
KulturKontakt Austria ist Gründungsmitglied von Traduki und federführend für die Koordinierung des Programmbereiches 'Förderung von Übersetzungen der Literaturen der am Projekt beteiligten Länder Südosteuropas ins Deutsche. In diesem Sinne zeichnet KulturKontakt Austria für die Präsentation der von TRADUKI geförderten Bücher in Österreich verantwortlich.
 
Das Netzwerk TRADUKI ist ein Projekt des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich, des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, des Bundeskanzleramts der Republik Österreich, von KulturKontakt Austria, des Goethe-Instituts, der S. Fischer Stiftung, der Slowenischen Buchagentur JAK, des Ministeriums für Kultur der Republik Kroatien, des Ressorts Kultur der Regierung des Fürstentums Liechtenstein, der Kulturstiftung Liechtenstein, des Ministeriums für Kultur der Republik Albanien, des Ministeriums für Kultur und Information der Republik Serbien und des Ministeriums für Kultur der Republik Rumänien.

Veranstalter:
KulturKontakt Austria 
Universitätsstraße 5 
1010 Wien/Vienna 
www.kulturkontakt.or.at
www.facebook.com/kulturkontakt
www.twitter.com/kulturkontakt


 
 

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