Die Ereignisse

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von David Greig
Aus dem Englischen von Brigitte Auer
Regie: Ramin Gray
 
Premiere: 22. November 2013
URAUFFÜHRUNG / DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Eine Koproduktion von Actors Touring Company, London, Brageteatret, Drammen, Schauspielhaus Wien und Young Vic Theatre, London

Vorstellungsdauer: ca. 1 Stunden 30 Minuten, keine Pause

In Die Ereignisse singt bei jeder Vorstellung ein anderer Wiener Chor.
Am 16. Dezember 2014 hören Sie den Louis Braille Chor und den Brunnenchor.

Die Ereignisse – konzipiert für zwei SchauspielerInnen und einen Chor – ist ein Stationendrama, das Claire Fletcher, Seelsorgerin und Leiterin eines multikulturellen Chors, auf ihrem Weg des Verstehens eines terroristischen Anschlages begleitet: Bei einer Chorprobe werden mehrere Mitglieder von einem jungen Mann getötet, der seine Tat als einen Protest gegen den Multikulturalismus erklärt. Claires Wunsch, diesen Akt des Terrors zu verstehen, wird zur Besessenheit, denn einzig im Verstehen scheint die Möglichkeit des Vergebens und damit der Heilung zu liegen: In jedem Verbrechen steckt die Chance auf Erlösung, so Claires Credo. Angesichts der Schrecklichkeit der  Geschehnisse stößt Claire jedoch mit ihrer Fähigkeit, Empathie zu empfinden und zu vergeben, immer wieder an Grenzen. Sie sieht sich mit der Frage konfrontiert, wie man zu jenem Leben, wie es vor den Ereignissen war, zurückkehren kann, wenn sich das Böse dem Verstehen entzieht, wenn es Teil von uns ist, wenn unsere Idee von Gemeinschaft, vom glücklichen Land des Miteinanders, Gewalt provoziert und produziert.
 
Bis heute machen sich Nationalismus und Chauvinismus in Europa breit, der Rechtspopulismus findet starken Zuspruch und nationalistische Terroranschläge erschüttern immer wieder unsere Gesellschaft – man denke an den NSU-Prozess in Deutschland oder an die Anschläge, die der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya verübte. Für den schottischen Autor David Greig und den englischen Regisseur Ramin Gray war dieser konkrete Vorfall in Norwegen Ausgangspunkt für das Stück Die Ereignisse.
The Events, so der Originaltitel des Stücks, wurde im August 2013 im Rahmen des Edinburgh Festival Fringe in der Regie von Ramin Gray in britischer Besetzung uraufgeführt und erhielt den Scotsman Fringe First Award, mit dem die vier herausragendsten neuen Stücke des Festivals ausgezeichnet werden. Im März 2014 inszeniert Gray das Stück schließlich am Brageteatret in Drammen, Norwegen – wie bei den vorhergegangen Stationen auch mit von dort stammenden SchauspielerInnen und lokalen Chören.
"Der Regisseur Ramin Gray behandelte das Drama wie eine fragile Liturgie , in der Schritt für Schritt das Unfassbare der „Ereignisse“ näherrückt. (...) Der satte Applaus , den die Produktion am Premierenabend in Empfang nahm, ist einerseits dem Anliegen des Stücks geschuldet, (...) zum anderen ist das Konzept des jeweils wechselnden Chores ein vorzüglicher, integrativ zu lesender Gedanke des Stücks."
Der Standard

„Eine Spur in der Welt hinterlassen“ möchte der junge Mann mit seinen Untaten, oder als Schamane die „Seele zurückholen“. Was verwirrend klingt, wird dank Greigs direkter, auch Bonmots nicht scheuender Sprache zu einem großen Lied über die menschliche Unzulänglichkeit, auch über Liebe, Sehnsucht und Ratlosigkeit in einer mehr und mehr die Menschen verwirrenden Welt."
Kronenzeitung

"Franziska Hackl ist schon vom Typ her großartig, und großartig spielt sie auch: Dieses sportliche Mädchen in Jeans, mit langen, braunen Haaren, sieht aus wie eine moderne Frau, die weiß, was sie will, und auch, wie sie es bekommt – und zwar in diesem Fall auf eine durchaus freundliche, geradezu herzliche Weise. (...) Als Claire macht sie aus diesem von Ramin Gray konzentriert inszenierten Abend (...) ein Faszinosum."
Die Presse
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