Mundtot
Premiere: 16.01.26
Uraufführung
Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause
Uraufführung
Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause
Von den Rändern des Spitzensports aus spricht ein Team von Handballerinnen. Sie laufen, atmen, lassen Muskeln spielen. Ihre Leistungen sind nie genug, der Jubel am Spielfeld nur vorübergehend. Da, wo das Training aufhört, finden die Spielerinnen zur Sprache. Sie entlarven sexualisierte Körperbilder, berichten von Konkurrenz und Solidarität, sie misstrauen den Worten des Trainers. Langsam tasten sie sich vor und formulieren die Grenzen überforderter Körper in knappen Trikots und unter unsportlichen Berührungen. Sie probieren über das zu sprechen, was lange ungesagt geblieben ist. Zärtlich klingt die Sprache von Freundinnen. Gemeinsam klagen sie an.
Autorin Miriam Unterthiner verbrachte ihre Jugend auf den Handballfeldern Italiens. Mit Mundtot findet sie eine radikal poetische Gestalt für den Spracherwerb des Sportkörpers und dessen politische Dimension. Mundtot ist ihre dritte Uraufführung - ihre Stücke wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt Blutbrot den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025.
Die Uraufführung von Mundtot inszeniert Christiane Pohle, die in der letzten Saison bereits Am Fluss auf die Bühne des Schauspielhauses brachte.
Ausgezeichnet mit dem Hans-Gratzer-Preis 2025
Autorin Miriam Unterthiner verbrachte ihre Jugend auf den Handballfeldern Italiens. Mit Mundtot findet sie eine radikal poetische Gestalt für den Spracherwerb des Sportkörpers und dessen politische Dimension. Mundtot ist ihre dritte Uraufführung - ihre Stücke wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt Blutbrot den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025.
Die Uraufführung von Mundtot inszeniert Christiane Pohle, die in der letzten Saison bereits Am Fluss auf die Bühne des Schauspielhauses brachte.
Ausgezeichnet mit dem Hans-Gratzer-Preis 2025
Von den Rändern des Spitzensports aus spricht ein Team von Handballerinnen. Sie laufen, atmen, lassen Muskeln spielen. Ihre Leistungen sind nie genug, der Jubel am Spielfeld nur vorübergehend. Da, wo das Training aufhört, finden die Spielerinnen zur Sprache. Sie entlarven sexualisierte Körperbilder, berichten von Konkurrenz und Solidarität, sie misstrauen den Worten des Trainers. Langsam tasten sie sich vor und formulieren die Grenzen überforderter Körper in knappen Trikots und unter unsportlichen Berührungen. Sie probieren über das zu sprechen, was lange ungesagt geblieben ist. Zärtlich klingt die Sprache von Freundinnen. Gemeinsam klagen sie an.
Autorin Miriam Unterthiner verbrachte ihre Jugend auf den Handballfeldern Italiens. Mit Mundtot findet sie eine radikal poetische Gestalt für den Spracherwerb des Sportkörpers und dessen politische Dimension. Mundtot ist ihre dritte Uraufführung - ihre Stücke wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt Blutbrot den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025.
Die Uraufführung von Mundtot inszeniert Christiane Pohle, die in der letzten Saison bereits Am Fluss auf die Bühne des Schauspielhauses brachte.
Ausgezeichnet mit dem Hans-Gratzer-Preis 2025
Autorin Miriam Unterthiner verbrachte ihre Jugend auf den Handballfeldern Italiens. Mit Mundtot findet sie eine radikal poetische Gestalt für den Spracherwerb des Sportkörpers und dessen politische Dimension. Mundtot ist ihre dritte Uraufführung - ihre Stücke wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt Blutbrot den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025.
Die Uraufführung von Mundtot inszeniert Christiane Pohle, die in der letzten Saison bereits Am Fluss auf die Bühne des Schauspielhauses brachte.
Ausgezeichnet mit dem Hans-Gratzer-Preis 2025
Pressestimmen
„…(Der Abend) verfolgt den ambitionierten Anspruch, Gewaltsysteme in ihren Strukturen erfahrbar zu machen und den Diskurs zu verschieben, indem Missstände nicht als Einzelfälle, sondern kollektiv zur Sprache kommen. Miriam Unterthiner gelingt es, aus den Erfahrungen junger Sportlerinnen ein Narrativ zu formen, das ihre Verletzungen ernst nimmt, die Gewalt der "TrainEr" benennt und im Bewusstsein dafür einen Ausweg aus alltäglicher Unterdrückung sucht.“
Nachtkritik.de, 17.01.2026
„ein Abend, der in seiner schonungslosen Zuspitzung aufrüttelt“
APA, 17.01.2026
„Es sind klare Worte und klare Bilder, die die Spielerinnen, die musikalisch kraftvoll und wütend von Lens Kühleitner begleitet werden, ins Publikum schleudern.“
APA, 17.01.2026
„Auf den ersten Blick ist der Radius dieses Stückes ein kleiner: Mädchen erleben Verletzungen beim Handballtraining. Doch Unterthiner schafft es, die Szenen als Prototyp für eine Gesellschaft zu gestalten. Sie lenkt den Blick auf die größeren Mechanismen, die Trainer oder Ärzte glauben lassen, ihr Verhalten sei völlig normal. Und plötzlich geht es darum, wie eine ganze Gesellschaft mit jungen Frauenkörpern umgeht, sie in knappe Bikinihöschen steckt auf dem Spielfeld, sie im Vergleich zu den Männern abwertet und doch begeistert anstarrt.“
Krone.at, 17.01.2026
„Ein starkes Stück, das nachklingt“
Kronen Zeitung, 18.01.2026
Die permanente Sexualisierung der Frauenkörper im Sport ist Thema - aber auch die grundsätzliche Zumutung, dass ein Nein nicht als Nein gilt. (…) Unterthiner, selbst in ihrer Jugend Handballerin, findet dafür hart-poetische Worte, wie ihr Text überhaupt mit seinen Auslassungen die Sprachlosigkeit und mit seinen Verstümmelungen die psychischen Verletzungen gut widerspiegelt. Die Musik von Lens Kühleitner unterstützt die Rage.“
Kurier, 19.01.2026
„Der Text wirkt mitunter, dem verstörenden Inhalt zum Trotz, fast poetisch. (…) in diesem Vermögen der Sprache, eine dem Thema korrespondierende Form zu geben, zeigt sich die überragende Begabung von Miriam Unterthiner.“
Die Furche, 22.01.2026
„Lens Kühleitner liefert dazu einen fantastischen Sound zwischen E-Gitarren-Klängen, quietschenden Schuhsolen und lautem Atem.“
Falter, 21.01.2026
„Unterthiner ist ein Rising Star der jungen Dramatik (…) In Mundtot gehen nun der Tatbestand des körperlichen Missbrauchs im Handballsport und eine rundum zerstückelte, amputierte Sprache Hand in Hand, die gewandt postmoderne Ausdrucksweisen nützt, welche wiederum einer beschädigten Wirklichkeit entsprechen.“
Der Standard, 18.01.2026
„Ein Ensemble, das unter der Regie von Christiane Pohle großes Können aufweist. Sie können schrill und sie können leise, sie können exaltiert und introvertiert. Sie können die Verdichtung, in dem Sprache, Körper und Stille gleichermaßen Bedeutung tragen. (…) Mundtot vermeidet die Falle der reinen Viktimisierung und zeichnet stattdessen komplexe Figuren, deren innere Konflikte zwischen Loyalität, Scham, Ehrgeiz und Angst präzise herausgearbeitet sind. Das Schweigen erscheint nicht als individuelle Schwäche, sondern als logische Konsequenz eines Systems, das Sanktionen für jene bereithält, die sprechen. Besonders stark sind jene Momente, in denen das Nicht-Gesagte, das Abgebrochene, das stockende Wort mehr Gewicht erhält als jede explizite Anklage.“
Kulturwoche, 22.01.2026
Nachtkritik.de, 17.01.2026
„ein Abend, der in seiner schonungslosen Zuspitzung aufrüttelt“
APA, 17.01.2026
„Es sind klare Worte und klare Bilder, die die Spielerinnen, die musikalisch kraftvoll und wütend von Lens Kühleitner begleitet werden, ins Publikum schleudern.“
APA, 17.01.2026
„Auf den ersten Blick ist der Radius dieses Stückes ein kleiner: Mädchen erleben Verletzungen beim Handballtraining. Doch Unterthiner schafft es, die Szenen als Prototyp für eine Gesellschaft zu gestalten. Sie lenkt den Blick auf die größeren Mechanismen, die Trainer oder Ärzte glauben lassen, ihr Verhalten sei völlig normal. Und plötzlich geht es darum, wie eine ganze Gesellschaft mit jungen Frauenkörpern umgeht, sie in knappe Bikinihöschen steckt auf dem Spielfeld, sie im Vergleich zu den Männern abwertet und doch begeistert anstarrt.“
Krone.at, 17.01.2026
„Ein starkes Stück, das nachklingt“
Kronen Zeitung, 18.01.2026
Die permanente Sexualisierung der Frauenkörper im Sport ist Thema - aber auch die grundsätzliche Zumutung, dass ein Nein nicht als Nein gilt. (…) Unterthiner, selbst in ihrer Jugend Handballerin, findet dafür hart-poetische Worte, wie ihr Text überhaupt mit seinen Auslassungen die Sprachlosigkeit und mit seinen Verstümmelungen die psychischen Verletzungen gut widerspiegelt. Die Musik von Lens Kühleitner unterstützt die Rage.“
Kurier, 19.01.2026
„Der Text wirkt mitunter, dem verstörenden Inhalt zum Trotz, fast poetisch. (…) in diesem Vermögen der Sprache, eine dem Thema korrespondierende Form zu geben, zeigt sich die überragende Begabung von Miriam Unterthiner.“
Die Furche, 22.01.2026
„Lens Kühleitner liefert dazu einen fantastischen Sound zwischen E-Gitarren-Klängen, quietschenden Schuhsolen und lautem Atem.“
Falter, 21.01.2026
„Unterthiner ist ein Rising Star der jungen Dramatik (…) In Mundtot gehen nun der Tatbestand des körperlichen Missbrauchs im Handballsport und eine rundum zerstückelte, amputierte Sprache Hand in Hand, die gewandt postmoderne Ausdrucksweisen nützt, welche wiederum einer beschädigten Wirklichkeit entsprechen.“
Der Standard, 18.01.2026
„Ein Ensemble, das unter der Regie von Christiane Pohle großes Können aufweist. Sie können schrill und sie können leise, sie können exaltiert und introvertiert. Sie können die Verdichtung, in dem Sprache, Körper und Stille gleichermaßen Bedeutung tragen. (…) Mundtot vermeidet die Falle der reinen Viktimisierung und zeichnet stattdessen komplexe Figuren, deren innere Konflikte zwischen Loyalität, Scham, Ehrgeiz und Angst präzise herausgearbeitet sind. Das Schweigen erscheint nicht als individuelle Schwäche, sondern als logische Konsequenz eines Systems, das Sanktionen für jene bereithält, die sprechen. Besonders stark sind jene Momente, in denen das Nicht-Gesagte, das Abgebrochene, das stockende Wort mehr Gewicht erhält als jede explizite Anklage.“
Kulturwoche, 22.01.2026
Zusatzhinweise zu sensiblen Inhalten
Die Inszenierung thematisiert sexualisierte Gewalt und Suizid.
Regie:
Bühne und Kostüme:
Live-Musik und Sounddesign:
Dramaturgie:
Ton:
Regieassistenz:
Regiehospitanz:
Bühnenbildhospitanz:
Kostümhospitanz:
Termine
Nachgespräche vom Offenen^Haus für alle neugierigen Theaterbesucher:innen