9/11 Frames Per Second

Autor:innen-Theaterprojekt

Premiere am 2. Juni 2026

Eine gemeinsame Produktion von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Schauspielhaus Wien

Deutsch und Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln
9/11 Frames Per Second
© Rankine/Bateira
25 Jahre nach dem Terroranschlag von Al-Qaida auf die Twin Towers in New York reflektieren internationale Künstler:innen an einem multiperspektivischen Abend die Spätfolgen von 9/11 in vier kurzen Bühnenstücken zwischen Schauspiel, Videokunst, Lecture-Performance und Rap-Musical.

Der 11. September 2001 erzeugte eine Atmosphäre der Angst, die den meisten weißen US-Amerikaner:innen bis dato unbekannt war. Diese kontrastiert die gefeierte Autorin Claudia Rankine mit realen Ängsten vor Rassismus, willkürlicher Verhaftung oder Abschiebung durch ICE, denen große Teile der US-Bevölkerung bis heute ausgesetzt sind. Gefolgt wird der erste Teil von scheinbar beiläufigen Alltagsszenen aus Berlin und Ostjerusalem von Sivan Ben Yishai und Eyal Raz. Zwischen polemischem Diskurs in Europa und dem tatsächlichen Blutvergießen im Nahen Osten erzählen sie Geschichten von Besatzung und Gewalt.

Nach einer Pause geht es unheimlich weiter: Der Literatur-Shootingstar Ozan Zakariya Keskinkılıç legt nach dem großen Erfolg seines Debütromans Hundesohn sein erstes Theaterstück vor. Der Regisseur Rodrigo Batista inszeniert den Text als Body-Horror-Trip über queeres Begehren. Zum musikalischen Abschluss des Abends zerlegt Myassa Kraitt – bekannt als „Königin der Macht“ – in einem Rap-Musical bekannte Erzählungen über Terror. Mit beißendem Humor begibt sie sich auf die Suche nach historischen Vorlagen westlicher Terror-Mythen.

25 Jahre nach dem Terroranschlag von Al-Qaida auf die Twin Towers in New York reflektieren internationale Künstler:innen an einem multiperspektivischen Abend die Spätfolgen von 9/11 in vier kurzen Bühnenstücken zwischen Schauspiel, Videokunst, Lecture-Performance und Rap-Musical.

Der 11. September 2001 erzeugte eine Atmosphäre der Angst, die den meisten weißen US-Amerikaner:innen bis dato unbekannt war. Diese kontrastiert die gefeierte Autorin Claudia Rankine mit realen Ängsten vor Rassismus, willkürlicher Verhaftung oder Abschiebung durch ICE, denen große Teile der US-Bevölkerung bis heute ausgesetzt sind. Gefolgt wird der erste Teil von scheinbar beiläufigen Alltagsszenen aus Berlin und Ostjerusalem von Sivan Ben Yishai und Eyal Raz. Zwischen polemischem Diskurs in Europa und dem tatsächlichen Blutvergießen im Nahen Osten erzählen sie Geschichten von Besatzung und Gewalt.

Nach einer Pause geht es unheimlich weiter: Der Literatur-Shootingstar Ozan Zakariya Keskinkılıç legt nach dem großen Erfolg seines Debütromans Hundesohn sein erstes Theaterstück vor. Der Regisseur Rodrigo Batista inszeniert den Text als Body-Horror-Trip über queeres Begehren. Zum musikalischen Abschluss des Abends zerlegt Myassa Kraitt – bekannt als „Königin der Macht“ – in einem Rap-Musical bekannte Erzählungen über Terror. Mit beißendem Humor begibt sie sich auf die Suche nach historischen Vorlagen westlicher Terror-Mythen.

Schauspiel, Autorin, Regie: Claudia Rankine
Drehbuch, Co-Konzeption, Regie: Bateira
Dramaturgie: Mazlum Nergiz
Regieassistenz & Abendregie: Marina Margo
Schauspiel: Iris Becher, Sivan Ben Yishai, Shabnam Chamani, Niko Eleftheriadis, Kaspar Locher, Sophia Löffler
Autor:innen: Sivan Ben Yishai, Eyal Raz
Übersetzung: Maren Kames
Regie: Marie Bues
Musik: Johannes Frick
Dramaturgie: Martina Grohmann, Mazlum Nergiz
Regieassistenz & Abendregie: Marina Margo
Schauspiel: Shabnam Chamani, Kaspar Locher, Maximilian Thienen
Autor: Ozan Zakariya Keskinkılıc
Regie: Rodrigo Batista
Musik: Vidor Salvador Cainã
Videodesign: Kathleen Kunath
Dramaturgie: Tobias Herzberg
Regieassistenz & Abendregie: Teresa Uhr
Schauspiel: Myassa Kraitt, Maximilian Thienen
Autorin: Myassa Kraitt
Konzept & Regie: Myassa Kraitt, Dilan Şengül
Kostümbild: Heike Bülk
Musik Lyrics: Myassa Kraitt 
Musikkomposition: Odete 
Musikproduktion Track Middle Beast: Oliver Cortez  
Partitur Spiel: Ines Kolleritsch 
Ariengesang: Luis Javier Murillo
Video-Konzept & Regie: Katharina Mueckstein
Kamera: Michael Schindegger 
Dramaturgie: Martina Grohmann
Regieassistenz & Abendregie: Teresa Uhr
Drehbuch, Co-Konzeption:
Ausstattung:
Kostümbild (Projekt 4):
Videodesign (Projekt 3):
Dramaturgische Projektleitung:
Projektkoordination:
Regieassistenz & Abendregie:
Ausstattungsassistenz:
Regiehospitanz:
Kostümhospitanz:

Termine

Di, 02. Juni, 19:30 Uhr

Premiere

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Mi, 03. Juni, 19:30 Uhr

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Fr, 05. Juni, 19:30 Uhr

19:00 Uhr Stückeinführung im Foyer

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Sa, 06. Juni, 19:30 Uhr

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Di, 09. Juni, 19:30 Uhr

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Mi, 10. Juni, 19:30 Uhr

19:00 Uhr Stückeinführung im Foyer

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Fr, 12. Juni, 17:00 Uhr

Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Sa, 13. Juni, 17:00 Uhr

Koproduktion mit den Wiener Festwochen