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Buchpremiere: „Und wie wir hassen!“

am 8. März 2020, 16:00 Uhr > Karten kaufen
im Schauspielhaus

Frauen hassen nicht. Sie sind die „Besonnenen“, die „Diplomatischen“, während Männer die Domäne der Hetzrede für sich vereinnahmt haben. Nicht selten mit Frauen als Ziel. Frauen, die sich nicht in ihre Rolle einfügen, die laut, selbstbewusst und unbequem sind. Höchste Zeit, dem Machismus Paroli zu bieten!

Lydia Haider hat 15 Autorinnen versammelt – Sibylle Berg, Stefanie Sargnagel, Raphaela Edelbauer u.v.m. –, die mit furiosen Hass- und Wutreden aufwarten: gegen das Patriarchat, gegen die politische Lage, einfach gegen alles! Dabei demontieren sie die Demagogen und Hetzredner unserer Zeit und entlarven die Dynamik des Hasses.

Lydia Haider ist es gelungen, einen Band mit Texten zusammenzustellen, die so heterogen wie ihre Autorinnen sind, die von Wut und Verzweiflung erzählen, aber auch Mut machen, Dinge zu ändern und überkommene Strukturen zu hinterfragen. Ein Buch, das für Furore sorgen wird!

Mit Texten von Puneh Ansari · Sibylle Berg · Verena Dengler · Ebru Düzgün (Ebow) · Raphaela Edelbauer · Nora Gomringer · Judith Götz · Gertraud Klemm · Barbi Marković · Maria Muhar · Manja Präkels · Kathrin Röggla · Judith Rohrmoser (Klitclique) · Stefanie Sargnagel · Sophia Süßmilch

Lydia Haider (Hg.)
Und wie wir hassen!
15 Hetzreden
Format: 12 x 20 cm | 192 Seiten
Hardcover kaschiert
ISBN 978-3-218-01210-2
€ (A, D) 19,90
ET: 6. März 2020

Verlag Kremayr & Scheriau GmbH & Co. KG
Rotenturmstraße 27/5, 1010 Wien

Lydia Haider, 1985 in Steyr geboren, lebt als freie Autorin in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie, zwei Kinder. Diverse Stipendien und Preise, etwa Projektstipendium des Bundeskanzleramt Österreich, Talentförderpreis Land OÖ und Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihr Romandebüt „Kongregation“ erschien 2015 und war im Finale für den Alpha Literaturpreis 2016. Zuletzt erschienen: „Wahrlich fuck you du Sau, bist du komplett zugeschissen in deinem Leib drin oder: Zehrung Reiser Rosi“ (redelsteiner dahimène edition 2018) sowie „Am Ball. Wider erbliche Schwachsinnigkeit“ (redelsteiner dahimène edition 2019).

ZU GAST IM SCHAUSPIELHAUS

Eintrittspreis = 10,- Euro
keine Ermäßigungen
keine Kollegenkarten
keine Kulturpass-Karten

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