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Autor: Bernhard Studlar Autor: Lorenz Langenegger Autor: Tomas Schweigen Regie: Tomas Schweigen
Um Teil der Saga zu werden, benötigt man keine Eintrittskarte – ein Internetzugang genügt: www.seestadt-saga.at
19:00 Schauspielhaus
Tickets erhältlich ausschließlich über die Buchhandlung Löwenherz)

ZUR SPIELZEIT 2017/18

Liebe Freund*innen des Schauspielhauses,
liebes Publikum,
 
nach einer für Sie, liebes Publikum, wie für uns herausfordernden Startphase, in der wir unser aller Kapazitäten lustvoll strapaziert haben, kommen wir voller Vorfreude und kampfeslustig aus den wohlverdienten Spielzeitferien und freuen uns auf ein drittes gemeinsames Jahr mit Ihnen am Schauspielhaus. Wir wollen Sie verführen, weiterhin mit uns neue Wege zu gehen und hergebrachte Genres infrage zu stellen. Vieles haben wir in den ersten zwei Jahren geschafft, eine Reihe von Festival- und Gastspieleinladungen zeugen davon, dass unser Haus weit über die Grenzen Wiens hinaus im deutschsprachigen Raum als eine Zelle der Innovation wahrgenommen wird. Diesen Weg gehen wir weiter und werden den Begriff des Autorentheaters auch künftig progressiv neu vermessen.
 
»Das Wiener Schauspielhaus pulsiert«, hat der Standard im Winter über unsere Arbeit geschrieben. Das hat uns sehr gefreut, denn das ist es, was wir sein wollen: ein waghalsiges Labor der dramatischen, theatralen Innovation, das Künstler*innen für Sie entdeckt und einen Hort des Experiments bietet.
 
Wir haben seit Beginn unserer Zeit am Schauspielhaus eng mit dem Dramatiker Thomas Köck zusammengearbeitet und bereits zwei erfolgreiche Uraufführungen seiner Stücke produziert. Eine Dritte steht für diesen Herbst ins Haus. Umso mehr freuen wir uns mit Thomas Köck, dass nun auch das Burgtheater diesen innovativsten österreichischen Autor seit Werner Schwab für sich entdeckt und in einer großformatigen Produktion sein Werk »Paradies fluten« nachspielt. Das geschieht, während Köck gerade in unserem Auftrag an seinem neuen Stück »Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder, klagt!)« schreibt und gleichzeitig an unserem Haus gemeinsam mit Elsa-Sophie Jach erstmals als Regisseur in Erscheinung tritt.
 
Thomas Bo Nilsson wird nach seinem Weltentwurf »Cellar Door« seine nächste große Arbeit bei den Nachfolger*innen Claus Peymanns am Berliner Ensemble inszenieren. Gleichzeitig bleibt er uns verbunden und wird Wien mit weiteren seiner irritierenden Kosmen verstören. Der Regisseur Franz-Xaver Mayr wurde nach seiner Premiere von Miroslava Svolikovas »Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt« eingeladen, noch in derselben Saison am Burgtheater zu inszenieren. Auch das freut uns und spricht für dieses gemeinsame Projekt.
 
Dass die Jury der Berliner Festspiele mit Jan-Christoph Gockels Nestroy-nominierter Inszenierung »Imperium« (Wiederaufnahme im November!) und Thomas Bo Nilssons »Cellar Door« gleich zwei unserer Arbeiten in die engere Auswahl für das Theatertreffen 2017 nahm, dass »Diese Mauer fasst sich selbst zusammen…« zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin und »Città del Vaticano« zu den Lessingtagen des Thalia Theater Hamburg eingeladen wurde, war in der letzten Spielzeit ein entschiedener Ausweis einer in Relation zur Größe des Schauspielhauses außerordentlichen internationalen Wertschätzung unserer Arbeit. Auch diese Anerkennung bestärkt uns in dem Vorhaben, den eingeschlagenen künstlerischen Weg entschieden weiterzugehen.
 
Mit Gernot Grünewald konnten wir für die Eröffnung der neuen Spielzeit einen gefragten Regisseur gewinnen, der regelmäßig am Hamburger Thalia Theater und dem Deutschen Theater Berlin inszeniert und für seine radikalen ästhetischen Setzungen gefeiert wird. Grünewald wird sich in einer bildgewaltigen musiktheatralischen Form dem Mythos vom Golem annehmen und diesen mit aktuellen Fragen zu Digitalisierung und Transhumanismus kurzschließen.
 
Wir vernetzen uns auch weiter entschieden in der Stadt und werden in einer Kooperation mit Bernhard Studlar und den WIENER WORTSTAETTEN unsere Beschäftigung mit kollektiven Schreibprozessen fortsetzen, indem wir sowohl dem Writers Room der WIENER WORTSTAETTEN ein Forum im Schauspielhaus bieten als auch mit der SEESTADT-SAGA ein eigenes Experiment zu neuartigem seriellen Erzählen im Theater starten. In der Regie von Tomas Schweigen führen wir im Rahmen dieses Projekts mit Unterstützung des SHIFT-Fonds mehrere Stränge unserer bisherigen Arbeit in einem neuen Format zusammen: unsere intensive Zusammenarbeit mit Autor*innen und das immersive Theater im öffentlichen Raum.
 
Mit Jakob Nolte präsentieren wir einen der ungewöhnlichsten deutschen Jung-Autoren erstmals in Österreich: Seine Komödie »Gespräch wegen der Kürbisse« wird Marco Štorman inszenieren, dessen »Kudlich« im letzten Jahr in Wien und auf der Tour durch die Theaterallianz bejubelt wurde. Er wird bei diesem intimen Projekt erneut die traditionelle Anordnung von Bühne und Zuschauerraum sprengen.
 
Wie immer suchen wir auch in dieser Spielzeit thematische Querverweise zwischen unseren ästhetisch doch sehr unterschiedlichen Produktionen, während drängende Fragestellungen in neuen Akzentuierungen wiederkehren. 2017/18 widmen wir uns mit den Arbeiten »Die Zukunft reicht uns nicht…« und »Elektra« Fragen des individuellen und kulturellen Erbes und familiärer Machtstrukturen. Wir sind sehr glücklich darüber, die österreichisch-amerikanische Lyrikerin Ann Cotten mit »Elektra« erstmals für eine Arbeit am Theater gewonnen zu haben.
 
Über die letzten beiden Jahre haben wir mit dem neu konstruierten Hans-Gratzer-Stipendium und den zugehörigen Autor*innen-Workshops, der Gruppe »Infiziert!« sowie dem »Arbeitsatelier« eine schlagkräftige Struktur innovativer Foren entwickelt, in denen wir Autor*innen in ihrem Schreibprozess begleiten und unterstützen. Die in diesen dramatischen Laboren entstandenen Werke »Mitwisser« von Enis Maci und »Ein Körper für jetzt und heute« von Mehdi Moradpour sind zwei hochpoetische Theatertexte, faszinierende Geschichten von dichter Sprachgewalt, die wir in der neuen Spielzeit zur Uraufführung bringen.
 
Sie sehen: Wir bleiben waghalsig, werden uns und unsere Arbeit hinterfragen und immer wieder Neues probieren, ohne Angst vor der stetigen Gefahr des Scheiterns. Mit leidenschaftlicher Vorfreude dürfen wir unsere in vielen Gesprächen im Team und mit den uns verbundenen Künstler*innen entwickelten Pläne präsentieren.
 
Wir freuen uns auf Sie!

Tomas Schweigen, Künstlerischer Leiter & Geschäftsführer
Tobias Schuster, Leitender Dramaturg

 

ZUR SPIELZEIT 2016/17

Liebe Freund*innen des Schauspielhauses,
liebes Publikum,

wir freuen uns, Ihnen das Programm zu unserer zweiten Saison am Schauspielhaus vorzustellen, das wir in zahlreichen Gesprächen im Team und mit uns verbundenen Künstler*innen aus In- und Ausland ausgeheckt haben, immer vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Fragen unserer Zeit.

Wenn das Programm erscheint, sind wir grade in den Proben für unser Eröffnungs-Projekt »Traum Perle Tod!«. Wir nehmen einen visionären Roman der letzten Jahrhundertwende zum Ausgangspunkt, blicken also quasi aus einer vergangenen Perspektive auf unsere Gegenwart. Alfred Kubin erzählt in »Die andere Seite« faszinierend und mit wunderbar verschrobenem Humor von einer Gesellschaft, die sich von ihrer Außenwelt abschottet, und im Versuch eines utopischen Zusammenlebens dem eigenen Untergang entgegen taumelt. In vielerlei Hinsicht lässt sich das als düstere Vorahnung späterer Entwicklungen des 20. Jahrhunderts lesen, vielleicht ist sogar erst heute wirklich erkennbar, wie visionär Kubin in seinem einzigen Roman auf die Welt blickte. Man wünschte sich fast, er hätte sich als weniger prophetisch erwiesen.

Auch unsere zweite Spielzeit verzichtet bewusst auf ein Motto, trotzdem ergeben sich bei aller ästhetischer Vielfalt wieder interessante Parallelen zwischen einigen der anstehenden Projekte. Thomas Köck denkt vor der historischen Folie der Bauernbefreiung über heutige Fragen von Revolution und Widerstand nach. Später in der Saison wird das aus dem theatralen Zukunftslabor des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen hervorge gangene junge Performance-Kollektiv FUX, das mit ersten Arbeiten u. a. an den Münchner Kammerspielen von sich Reden gemacht hat, in seiner postmonetären Doppelconférence »Frotzler-Fragmente« ebenfalls durch einen historischen Spiegel auf Gegenwart und Zukunft unserer Wirtschaft blicken. Es untersucht die historischen Theaterformen aus dem Roten Wien der 20er-Jahre und fragt nach Reformperspektiven unseres zunehmend krisenanfälligen Kapitalismus.

Thomas Bo Nilsson kehrt mit seinem Team an das Schauspielhaus zurück. Nach dem überbordenden Triptychon »Cellar Door« arbeitet er diesmal an einem intimen, begehbaren Beziehungsgemälde: »JINXXX«. Miroslava Svolikova, Gewinnerin des Hans-Gratzer-Stipendiums, sprengt schon mit dem Titel ihrer Farce »Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt« manche Konvention des Theaterbetriebs. Absurder Humor zur Rettung der Welt! Sprechender Speichel zur Rettung der raren Gattung der politischen Komödie!

Vor dem Hintergrund der Migrationsströme der Gegenwart wird die »Festung Europa« nicht dauerhaft umhinkommen, ihre eigenen Gesellschaftsvorstellungen zu hinterfragen und das vormals Fremde als Eigenes in einer transkulturellen Gemeinschaft anzuerkennen. Mit ihrer ersten Arbeit im deutschsprachigen Raum wird die renommierte norwegische Regisseurin & Autorin Lisa Lie, die ihre faszinierend-archaische Bildsprache angstfrei mit trashiger Komödiantik verbindet, über Fragen individueller und kollektiver Identität nachdenken. Als Grundlage für ihr Projekt »Kaspar Hauser oder die Ausgestoßenen könnten jederzeit angreifen!« nimmt sie den geheimnisvollen und bis heute faszinierenden Mythos des Findelkindes Kaspar Hauser. Danach forschen Ivna Žic und Tomas Schweigen über die umkämpfte Geschichte des Feldes von Bleiburg, bis heute eine Pilgerstätte des Nationalismus. Das Theater ist, vielleicht wie nie zuvor, in die Pflicht genommen, politischer Diskursraum zu sein. Die »Agora« von Robert Misik und Milo Rau wird dies in besonderer Weise performativ erfahrbar machen. Wie schon in der vergangenen Saison ist unsere künstlerische Arbeit getragen durch die ständige Suche nach geeigneten Theatersprachen, mit denen sich auf unsere komplexe Gegenwart und in vielerlei Hinsicht unbestimmte Zukunft reagieren lässt. Diese Auseinandersetzung suchen wir innerhalb unseres Teams, mit unserem Ensemble und natürlich mit Ihnen, unserem geschätzten Publikum. Wir wollen ein Theater zum Anfassen sein und möchten Sie jederzeit ermutigen, mit uns ins Gespräch zu kommen. Deshalb sind sämtliche Mitarbeiter*innen des Hauses mit Fotos in diesem Spielzeitheft vorgestellt. Sprechen Sie uns gerne an und teilen Sie Ihre Eindrücke, Ihre Kritik aber bitte auch Ihr Lob mit uns.

Um eine spezifische Ästhetik für jedes unserer Projekte zu ermöglichen und Sie immer wieder mit überraschenden Raumsituationen konfrontieren zu können, werden wir den En-Suite-Spielbetrieb beibehalten. Es gilt also weiterhin, schnell zu sein, um nichts zu verpassen! Wir möchten Sie herzlich einladen, all das live und unter leidenschaftlichem Einsatz unseres Ensembles zu erleben.

Wir freuen uns auf Sie!

Tomas Schweigen, Künstlerischer Leiter & Geschäftsführer
Tobias Schuster, Leitender Dramaturg

Zur SpielzeiT 2015/16

Liebes Publikum,
liebe Freund*innen des Schauspielhauses,

wir freuen uns sehr, Ihnen den Spielplan unserer ersten Saison vorzustellen! Vieles wird sich ändern und doch ist es ein Programm, das in großem Respekt vor der Vergangenheit des Hauses entwickelt wurde. Das Schauspielhaus bleibt ein Autorentheater und wird sich den vielfältigen Schattierungen dessen widmen, was man heute unter diesem Begriff verstehen kann. Wir führen damit eine große Tradition weiter, wollen aber auch neue Wege gehen. Ein neues, junges Ensemble wird das spiel- und ausdrucksstarke Gesicht unseres Theaters sein.

Unser Spielplan beschäftigt sich mit der aktuellen gesellschaftlichen Wirklichkeit und ihren drängenden Fragen, versucht Analysen der gegenwärtigen Krise Europas und denkt humorvoll über Zukunftsvisionen nach. Er untersucht Mechanismen von Gemeinschaftsbildung, wagt sich immer wieder in den spannenden Grenzbereich von Realität und Fiktion vor und versucht Brücken zu schlagen zwischen virtueller Realität und der Bühne.

Do it yourself! Das Motto des Punk spielt nicht nur in unserer Eröffnungsproduktion eine Rolle, sondern prägt auch die Struktur des Hauses: während überall outgesourced wird, verwandelt sich das Schauspielhaus in eine kleine, feine, familiäre Manufaktur. Künftig werden eine Kostümbildnerin, ein Musiker und ein Bühnenbildner fest engagiert am Haus arbeiten und als Teil einer erweiterten Dramaturgie das Profil des Hauses in den nächsten Jahren mitprägen. Die Entwicklung des Corporate Designs wird von einer Grafikerin & Illustratorin am Haus übernommen, die ebenfalls integraler Teil des künstlerischen Teams ist.

Es ist eine Ehre, schon in der ersten Woche der neuen Saison einen so poetischen Sprachvirtuosen und scharfen politischen Kopf wie Chris Thorpe (UK) erstmals auf einer deutschsprachigen Theaterbühne präsentieren zu dürfen. »Möglicherweise gab es einen Zwischenfall« ist ein »klassischer« Theatertext, »klassisches Autorentheater «: ein abgeschlossenes, kunstvoll verdichtetes Werk, dem sich das Team um Regisseur Marco Štorman in diesen Tagen bereits mit großer Phantasie und Freude stellt. Auf der anderen Seite ist das Stück aber auch genau das Gegenteil von allem, was man als »klassisch« bezeichnen könnte, und seine Entstehungsgeschichte repräsentiert in weiten Teilen das Theaterverständnis, von dem unsere Arbeit geprägt ist: Denn Chris Thorpe ist nicht nur Autor, er ist genauso Performer und Musiker und seine Texte entstanden bisher nie als hermetische Literatur, nie losgelöst vom Produktionsprozess, sondern immer in einer gemeinsamen Arbeitsbegegnung und im Austausch mit seinem Ensemble.

Mit Thomas Köck werden wir mit einem der vielversprechendsten Jung-Autoren Österreichs zusammenarbeiten und haben ihn eingeladen, gemeinsam mit Tomas Schweigen ein Projekt zu entwickeln. Diese Arbeit wird der Beginn einer Reihe von Experimenten mit kollektiver Autorschaft, die wir in den kommenden Jahren am Schauspielhaus vorhaben.

Wir sind stolz auf all die aufregenden Regisseur*innen und ihre jeweiligen Teams, die wir für das Schauspielhaus gewinnen konnten. Mit Lucia Bihler und Thomas Bo Nilsson werden zwei im besten Sinne verstiegene, kompromisslose und gleichzeitig ästhetisch gänzlich unterschiedliche junge Theatermacher*innen, auf deren weitere Entwicklung man sich in den nächsten Jahren nur freuen kann, ihre ersten Regiearbeiten in Österreich vorlegen. Mit Jan-Christoph Gockel kehrt ein bereits für den Nestroy-Preis nominierter und unserem Publikum von mehreren Inszenierungen bekannter Regisseur nach einigen Jahren Wien-Abstinenz ans Schauspielhaus zurück. In Koproduktion mit den Wiener Festwochen konnten wir außerdem mit Falk Richter und Nir de Volff zwei sehr erfahrene, international renommierte Künstler für ein Projekt an das Schauspielhaus locken.

Eine wichtige Neuerung, die an die Historie des Schauspielhauses anknüpft, ist die Tatsache, dass zukünftig wieder im En-Suite-System gespielt wird. Die Vorstellungen werden also blockweise gezeigt und in der Regel nach ca. einem Monat abgespielt. Diese Veränderung ermöglicht es uns, den wunderbaren Raum an der Porzellangasse wieder in aller Variabilität zu nutzen und auf diese Weise unerwartete Bühnenlösungen zu verwirklichen.

Wir wollen ein Theater zum Anfassen sein und möchten Sie sehr herzlich ermutigen, mit uns ins Gespräch zu kommen. Deshalb sind sämtliche Mitarbeiter*innen des Hauses mit Fotos in diesem Spielzeitheft vorgestellt. Sprechen Sie uns gerne an und teilen Sie Ihre Eindrücke, Ihre Kritik aber bitte auch Ihr Lob mit uns.

Wir freuen uns auf eine aufregende erste Saison mit Ihnen! Im Namen unseres Ensembles und des gesamten Teams des Schauspielhauses

Tomas Schweigen, Künstlerischer Leiter & Geschäftsführer
Tobias Schuster, Leitender Dramaturg