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Heute

Produktionen

Menschen. Rechte. Sichern. - Ein Abend für die Unabhängige Rechtsberatung

ZU GAST IM SCHAUSPIELHAUS

am 26. November 2020, 20 Uhr

Jeder Mensch hat das Recht auf faire Gerichtsverfahren! Für geflüchtete Menschen machen unabhängige Rechtsberater*innen des Diakonie Flüchtlingsdienstes oft den Unterschied zwischen Recht und Unrecht, zwischen Sicherheit und Gefährdung, zwischen ungerechtfertigter Haft und einem selbstbestimmten Leben.

Mit Jänner 2021 wird die Rechtsberatung für Flüchtlinge verstaatlicht - der Diakonie Flüchtlingsdienst steht aber weiterhin stark und parteilich an der Seite von geflüchteten Menschen - dafür braucht es Unterstützung!

Zugunsten der unabhängigen Rechtsberatung erheben wir an diesem Abend die Stimme für geflüchtete Menschen und präsentieren Künstler*innen wie Negin Rezaie, Omar Khir Alanam, Sahel Rustami und den rebellischen Frauen*chor Opus Maleficarum, die allesamt an der Schnittstelle von Kunst, Politik und persönlicher Fluchtbiografie arbeiten.

Der Ticketerlös kommt der Unabhängigen Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienstes zugute.

Über die Künstler*innen:

Negin Rezaie ist bildende und darstellende Künstlerin, Kuratorin, Erfinderin und Aktivistin. 2015 musste sie aus dem Iran nach Österreich fliehen. Seither wirkte sie an einer Vielzahl von künstlerischen, musealen und musikalischen Projekten mit. Inzwischen realisiert sie eigene Projekte in unterschiedlichen Konstellationen. Sie ist Teil des feministischen Chors Opus Maleficarum.

Omar Khir Alanam wurde 1991 in Ost-Ghouta (Syrien) geboren. Aufgrund des Krieges musste er seine Heimat verlassen. 2014 kam er nach zwei Jahren Flucht in Österreich an, wo er bis heute lebt. Omar Khir Alanam ist erfolgreicher Poetry-Slammer. Im März 2020 erschien sein zweites Buch („Auf der Reise im Dazwischen", Edition Thanhäuser).

Sahel Rustami wurde 1999 in Logar (Afghanistan) geboren. Mit 16 Jahren flüchtete er mit seiner Familie vor den Taliban. An der iranischen Grenze wurde er von seiner Familie getrennt und kam schließlich im Dezember 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Österreich. Im Sommer 2017 erhielt er eine Aufenthaltsberechtigung. Ein Jahr später gewann sein Text „Berge" den zweiten Platz des des Exil-Jugendliteraturpreises.

Opus Maleficarum ist ein 13-köpfiger Frauen*chor. Er fungiert als rebellischer Körper, scharfzüngige Kommentatorin und widerständige Instanz. Er erzählt die Geschichte der Unterdrückung von weiblichen* Subjekten in Europa und ihre Notwendigkeit für die gewaltsame Durchsetzung des Kapitalismus. Opus Maleficarum ist ein Projekt von Elke Auer, Eva Jantschitsch, Rina Kaçinari und Anna Laner, entstanden für die Wienwoche 2019.

Kartenpreise:
Normalpreis | Über 60 = 20,- Euro
Unter 30 = 18,- Euro
Kulturpass gültig | Aktion "Hunger auf Kunst & Kultur"

Veranstalter:
Diakonie Flüchtlingsdienst gem. GmbH
Steinergasse 3/12
1170 Wien


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