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AUTOR*InnENFÖRDERUNG

HANS-GRATZER-STIPENDIUM

Das Schauspielhaus hat sich in den letzten Jahren in der Förderung innovativer Nachwuchsautor*innen beträchtliches Renommee erworben und fühlt sich dieser Aufgabe auch weiterhin in besonderer Weise verpflichtet. Deshalb wird jährlich das in Zusammenarbeit mit der literar mechana ausgelobte Stipendium vergeben. In den letzten Jahren wurden die mit dem Hans-Gratzer-Stipendium ausgezeichneten Stücke wiederholt zu wichtigen Festivals eingeladen. Enis Maci, die Preisträgerin von 2017, wurde unmittelbar nach dem Gewinn des Stipendiums zur Hausautorin am Nationaltheater Mannheim berufen. »Mitwisser«, das Gewinnerstück der letzten Spielzeit, wird zudem bereits an mehreren anderen Theatern nachgespielt. Das Schauspielhaus lud Maci daraufhin zur Teilnahme am »Arbeitsatelier« ein und verstetigt so die Arbeitsbeziehung. Dass das 2016 prämierte Siegerstück »Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt« zu den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters Berlin eingeladen und Autorin Miroslava Svolikova dort als einzige Autorin mit zwei Werken präsentiert wurde, zeugt ebenfalls vom Ansehen des Hans-Gratzer-Stipendiums. Eine detaillierte Ausschreibung mit den genauen Teilnahmekriterien wird im August hier veröffentlicht. Bis Mitte November sind interessierte Dramatiker*innen herzlich eingeladen, Schreibvorhaben einzureichen. Nach einer ersten Vorauswahl werden fünf Autor*innen die Gelegenheit haben, in einem Workshop unter der Leitung einer renommierten Mentor*in an ihren Entwürfen zu arbeiten und über ihr Verständnis von Autor*innenschaft ins Gespräch zu kommen. Die letzten Mentor*innen des Hans-Gratzer-Stipendiums waren:  Falk Richter (2016), Kathrin Röggla (2017), Wolfram Lotz (2018) und Nis-Momme Stockmann (2019).

Im Anschluss an den Workshop werden die Entwürfe im April 2020 öffentlich präsentiert und ein*e Sieger*in gekürt, die den mit dem Hans-Gratzer-Stipendium verbundenen Werkauftrag erhält. Der Schreibprozess wird intensiv durch die Dramaturgie des Schauspielhauses begleitet. Das Siegerstück wird 2020/21 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt.

Die Finalist*innnen 2019:

HANS-GRATZER-STIPENDIUM 2019: DAS FINALE am 12. April 2019 im Max Reinhardt Seminar

24/7 von Johannes Koch
Angstbeißer von Wilke Weermann
Garland von Svenja Viola Bungarten
Halt mich auf von Annika Henrich
OLM von Simon-Philipp Gärtner

Wilke Weermann gewann am 12. April 2019 das HANS-GRATZER-STIPENDIUM 2019 für seinen Stückentwurf "Angstbeißer"! Der Publikumspreis ging an Annika Henrich für "Halt mich auf"!

Erklärung des Autor*innen-Kollektiv DRAGEE (PDF)


VLNR Edith Draxl, Tomas Schweigen, Tobias Schuster & Wilke Weermann

Die letzten Preisträger*innen:



Sean Keller, 2018
Enis Maci, 2017
Miroslava Svolikova, 2016

Die Finalist*innnen 2018:
HANS-GRATZER-STIPENDIUM 2018: FEINE UNTERSCHIEDE - DAS FINALE
Autor*innen:
.neutro, Amirabbas Gudarzi, Sean Keller, Eleonore Khuen-Belasi, Alexandra Pâzgu , Maxi Zahn

Die Finalist*innnen 2017:
HANS-GRATZER-STIPENDIUM 2017: Natur vs Kultur - DAS FINALE
Autor*innen:
Malte Abraham , Lisa Danulat , Enis Maci, Anna Morawetz , Anatol Vitouch

Die Finalist*innnen 2016:
HANS-GRATZER-STIPENDIUM 2016: EUROPA 2057 - DAS FINALE
Autor*innen:
Werner Manuel Bräuer , Clara Galistl , Anna Gschnitzer, Sophie Nikolitsch , Miroslava Svolikova

Das Hans-Gratzer-Stipendium ist ein Projekt des Schauspielhauses Wien.
Das Preisgeld wird gestiftet von literar mechana


KOoperation unit Graz

Das DRAMA FORUM von uniT Graz, eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Szenisches Schreiben im deutschsprachigen Raum, ist ein enger Arbeitspartner des Schauspielhauses in der Förderung zeitgenössischer Autor*innen.
 
Arbeitsatelier

Mit dem »Arbeitsatelier« wurde 2015 ein neues Kooperationsprojekt mit uniT gestartet. Im Rahmen des mehrjährigen Programms wird mit Formen kollektiver Autorschaft zwischen Autor*innen und Regisseur*innen experimentiert. Die Produktion »Blei«, die Ivna Žic und Tomas Schweigen gemeinsam entwickelten, eröffnete im April 2017 die Serie der »Arbeitsateliers «. Mehdi Moradpour und Zino Wey setzten sie im Jänner 2018 mit »Ein Körper für jetzt und heute« fort. Als neues Tandem arbeiten aktuell Enis Maci und Franz-Xaver Mayr an ihrer gemeinsamen Stückentwicklung »AUTOS«.

Das »Arbeitsatelier« wird gefördert von Deutscher Literaturfonds
 
Infiziert! – Schreibworkshop 

Mit »Infiziert!« ist ein Forum entstanden, in dem unter der Leitung des Schriftstellers Jörg Albrecht Autor*innen aus dem Umfeld von Schauspielhaus und uniT ihre Texte diskutieren und sich Anregungen für ihr Schreiben holen können.

In Zusammenarbeit mit dem Drama Forum der UniT