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Produktionen

Salon in Gesellschaft

DISKURSBAR
 
Drinks, Diskurs und Pop mit nachdenklichen Gästen.
 
Die Gegenwart verliert ihre festgefügten Strukturen. Realitäten, Perspektiven und Ideologien entziehen sich zunehmend gewohnten Kategorien und mischen sich in einer unentwirrbaren Interaktion. Der »Salon in Gesellschaft« widmet sich in einem freien Gedankenaustausch auf Augenhöhe den großen und den vermeintlich kleinen Fragen, um Fakten, Möglichkeitsräume und Gedankengebäude auszuloten.

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Die Grundidee des Salons ist einfach: Wir wollen reden. Einen Rahmen schaffen, der Austausch über Gesellschaftsrelevantes nicht nur möglich, sondern attraktiv macht, insbesondere auch für junge Menschen. Es ist uns natürlich bewusst, dass wir uns auch mit dieser Reihe allen voran in einer bestimmten sozio-kulturellen Gruppe bewegen. Wir glauben dennoch, dass eine öffentliche, interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit notwendige Impulse liefern kann. Seit 12.11.2016 lädt der »Salon in Gesellschaft« zum offenen Austausch mit dem Ziel, einen Ort zu schaffen, in dem die Fragen unserer Gegenwart interdisziplinär und auf Augenhöhe verhandelt werden. Insgesamt widmete sich der »Salon in Gesellschaft« an 16 Abenden Themen wie dem Transhumanismus, fragmentierten Medien- und Diskussionslandschaften, der Zukunft der Arbeit oder einer Standortbestimmung der liberalen Demokratie. Am Schauspielhaus Wien geht der Salon schon in die zweite Spielzeit.

Termine:

SALON IN GESELLSCHAFT #13

am 8. Mai 2019, 20 Uhr

Lasst uns über die Erzählung reden

mit

Karl N. Renner
Anna Schneider
Milo Tesselaar


Moderation: Jana Vetten
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Unsere Umwelt wird zunehmend von Erzählungen geprägt, wir begegnen ihnen täglich, ob in Nachrichtenmedien, der Werbung, Instagram-Stories oder der Politik. Erzählungen sind mühelos zugänglich, verbinden Fakten mit Emotionen und geben den RezipientInnen die Möglichkeit zur Identifikation. Man meint, politischer oder publizistischer Erfolg sei nur auf Basis gut erzählter, emotionalisierender, strategischer Kommunikation möglich. Doch nach der Affäre um Claas Relotius wird vermehrt auch eine Skepsis gegenüber dem narrativen Hype formuliert, die Forderung nach »reinen« Fakten tritt in den Vordergrund.

Welche Ansprüche sind an gelungene Kommunikation in Politik, Kunst und Medien in einer Gesellschaft zu stellen, deren gemeinsame Faktenbasis zunehmend zu verschwimmen droht? Wie lassen sich das Bedürfnis nach Erzählungen und Wirklichkeitshunger vereinen?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft den Forscher Karl N. Renner, die Journalistin Anna Schneider sowie den Entrepreneur Milo Tesselaar eingeladen.


Eine Kooperation des Schauspielhaus Wien und Salon in Gesellschaft
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EINTRITT FREI
keine Reservierungen möglich
Zählkarten werden ab 19 Uhr vergeben

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